Oettingen.[]
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Oettingen, Residenzstadt des Fürsten von Oettingen-Spielberg, in dem davon benannten Oberamte, an der Wernitz, an den Fränkischen Gränzen, im Ries, hat ohngefähr 4,000 Einwohner, von welchen 2,000 evangel. 2,000 katholisch, und ausser dieser Zahl noch etliche hundert Juden sind; eine evangelische Kirche und Superintendentur, ein Gymnasium mit ansehnlichen Stipendien, wodurch Studierende von ihren Schuljahren bis zu Ende der akademischen Laufbahn unterstüzt werden; ein Waisenhaus; ferner eine deutsche Ordenskomturey, und eine katholische Kirche und Schule. Der Fürst selbst bekennt sich zur katholischen Religion.
Quellen.[]
- ↑ Geographisch- Historisch- Statistisches Zeitungs-Lexikon von Wolfgang Jäger, Professor der Geschichte und Geographie zu Würzburg. Nürnberg, bey Ernst Christoph Grattenauer 1806.